Erfolgreicher start in die Wettkampfsaison:

3 Kletterer unter den Top 5 beim 1. Öcup im Tivoli (Innsbruck), davon 2 Stockerlplätze
durch Stefanie Kofler (AV Villach) und Philipp Hasenöhrl (AV Klagenfurt).

Am Samstag 11.3.2006 fand im Tivoli (Innsbruck) der erste Ö Cup im Sportklettern statt. Voll gespannt waren Kletterer und Trainer welche Platzierungen im starken Starterfeld wohl möglich sind. Philipp Hasenöhrl (AV Klagenfurt) startete als zweiter in seiner Klasse und machte mit einer Topbegehung klar, dass er mit den besten mithalten kann. Auch Eva Maria Swoboda (AV Villach) und Stefanie Kofler (AV Villach) zeigten ihre Form mit einem souveränen Durchstieg der ersten Qualifikationsroute. Armin und Nina Martin (beide AV Hermagor) scheiterten nur knapp und lagen in Lauerposition für den Einzug ins Finale. In der 2. Quali startete Philipp wieder als zweiter und konnte auch diese Route mit einer tollen Leistung durchsteigen. Nachdem dies nur zwei andere Kletterer seiner Klassen schafften, lag er nach den beiden Qualifikationsrouten auf Stockerlkurs. Ebenso souverän kletterte Eva Maria. Auch sie konnte die zweite Route durchsteigen. Stefanie startete als letzte in ihrer Gruppe. Nachdem sie wusste wie weit die anderen kletterten, taktierte sie clever. Sie sparte sich die letzten schweren Züge und qualifizierte sich als fünfte klar fürs Finale. Diese Taktik machte sich später bezahlt. Armin und Nina Martin konnten sich in der zweiten Qualifikation zwar etwas verbessern, schließlich scheiterten sie nur knapp am Einzug ins Finale und belegten die ausgezeichneten Plätze 11 (Nina) und 12 (Armin).

Das Finale:

Der Wettkampf dauerte schon 10 Stunden als er erste Finalist startete. Stefanie die als erste der Kärntner startete legte eine großartige Leistung vor die nur von der letzten Kletterin übertroffen wurde und belegte somit Platz 2. Philipp startete als vorletzter seiner Klasse. Er konnte keine neue Bestmarke setzten, schließlich reichte es aber für den ausgezeichneten 3. Platz.

Viel hatte sich Eva Maria vorgenommen als sie als vorletzte in ihrer Klasse startete. Ein Sieg wäre durchaus möglich, jedoch hatte ihr schon in der Isozone eine Passage im oberen Viertel viel Kopfzerbrechen gemacht. Mit Leichtigkeit und Eleganz stieg sie die unteren drei Viertel der Route. Als sie zu der besagten Stelle kam begannen große Unsicherheiten und sie stürzte vier Griffe unter dem Top. Die Enttäuschung war groß, es reichte aber trotzdem für den ausgezeichneten 5. Platz.